Eine spannende NLA-Meisterschaft ging am Samstag zu Ende
Beide Teams erreichten erfolgreich die Halbfinals in Luzern. Nach umkämpften Spielen im HF reichte es aber weder den Damen noch den Herren in den Final. Trotzallem können wir auf eine gute und erfolgreiche NLA zurück schauen. Wir hatten tolle und spannede Heimspiele, die jeweils sehr gut besucht waren.
In diesem Sinne danken wir allen Akteuren auf und neben dem Platz die diesen Event ermöglichen und unterstützen.
Bericht von SwissTennis:
Auf den Plätzen des TC Allmend Luzern werden dieses Wochenende die neuen Schweizermeisterinnen und Schweizermeister in der Interclub Nationalliga A gekürt. Heute Samstag standen die Halbfinals auf dem Programm.
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30 Grad kämpften heute in Luzern je vier Damen- und Herrenteams um einen Platz im Final der Interclub NLA 2025. Während bei den Herren zwei Regionalderbys anstanden, kam es bei den Damen bereits im Halbfinal zur Neuauflage der letztjährigen Finalbegegnung.
Grasshopper ZH verpasst die Revanche gegen Dählhölzli BE
Auf dramatische Art und Weise – erst ein zusätzliches Champions-Tie-Break brachte die Entscheidung – sicherte sich der TC Dählhölzli BE im Vorjahr den Titel im Final gegen Grasshopper ZH. Nun also standen sich die beiden Teams erneut gegenüber – erneut auf Augenhöhe. Nach den Einzeln hatten die Bernerinnen und die Zürcherinnen je zwei Siege zu Buche stehen: Yuki Naito (JPN, N2.12) und Fiona Ganz (SUI, N2.15) punkteten für Dählhölzli, Ylena In-Albon (SUI, N2.12) und Kathinka Von Deichmann (SUI, N1.8) für die Grasshoppers. Somit mussten auch heute die Doppel über den Ausgang der Begegnung entscheiden. Und in diesen behielten wiederum die Bernerinnen das bessere Ende für sich: Tina Nadine Smith mit Fiona Ganz und Yuki Naito mit Marie Mettraux sicherten ihrem Team den Finaleinzug.
Eine deutliche Angelegenheit waren indes die ersten drei Partien der zweiten Halbfinalbegegnung zwischen dem TC Froburg Trimbach und dem TC Hörnli Kreuzlingen. Sandy Marti (SUI, N2.14), Anina Lanz (SUI, N3.32) und Daria Semenistaja (LAT, N1.5) legten für die Qualifikationssiegerinnen aus Trimbach jeweils mit einem Zweisatzsieg vor. Sehr eng ging es dafür im vierten Einzel zwischen Katerina Tsygourova (SUI, N2.16) und Kristyna Paul (SUI, N4.51) zu und her. Nach fast drei Stunden und zwei Tie-Breaks jubelte Tsygourova über den vierten Punkt und damit auch über den Finaleinzug ihres Teams.
Bei den Herren kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Finals
Bei den Herren startete Vorjahresfinalist TC Genève Eaux-Vives als klarer Favorit ins Regionalderby gegen den TC Nyon. Und die Genfer wurden ihrer Rolle vollends gerecht. Ohne einen einzigen Satz abzugeben entschieden Luca Stäheli (SUI, N2.17), Jakub Paul (SUI, N1.8), Kilian Feldbausch (SUI, N1.10), Johan Nikles (SUI, N2.15) und Stefano Napolitano (ITA, N1.5) alle fünf Einzel für sich. Somit wurden die Doppel auch in dieser Begegnung hinfällig.
Nicht ganz so einseitig verlief der zweite Halbfinal der Herren. Im Zürcherderby zwischen dem TC Seeblick ZH und Grasshopper ZH gab es gleich mehrere hartumkämpfte Partien. Letztlich durften sich die Titelverteidiger von Seeblick dennoch bereits nach den fünf Einzeln über den erneuten Finaleinzug freuen. Alexander Ritschard (SUI, N1.5), Rémy Bertola (SUI, N1.7), Nerman Fatic (BIH, N1.5) und Dylan Dietrich (SUI, N2.12) sorgten mit ihren Siegen für die Entscheidung. Somit treffen morgen im Final die selben beiden Teams aufeinander, die bereits letztes Jahr den Titel unter sich ausmachten.
Die Finals der Damen und Herren werden morgen Sonntag ab 10 Uhr auf den Plätzen des TC Allmend Luzern ausgetragen. Wer nicht nach Luzern reisen kann oder will, kann sämtliche Matches im Livestream von KITRIS mitverfolgen.

